An dem Tag, an welchem ich die Ducati Diavel in der alten Gießerei fotografiert hatte, war noch ein zweites Bike dabei. Ebenfalls eine Ducati, diesmal aber eine schicke Ducati Panigale 1299S. Der Besitzer, Kai, hat sich dabei für eine extreme Form der Individualisierung entschieden und die Maschine eine Ganzkörpertätowierung verpasst. Jeder Quadratzentimeter, der möglich ist, wurde mit aufwändigen Airbrush-Malereien versehen.


Kai sagt über sich selbst, dass man „schon einen Nagel im Kopf haben muss“, um so etwas Extremes zu machen. Die Meinungen sind durchaus gespalten, was das Ergebnis angeht. Die Einen erstarren in Ehrfurcht und staunen bewundernd, die Anderen fallen fast in Ohnmacht. Egal, zu welcher Seite der Argumentation man neigt – einducksvoll ist die Maschine auf jeden Fall.


Das Bike ist über und über mit Dämonen- und Teufelswesen verziert. Auf der Front springt einen förmlich Belzebub ins Gesicht, auf der Seite sind geflügelte und gehörnte Wesen zu finden.

Beeindruckend ist vor allem die Konsequenz, mit welcher die Bemalung vorgenommen wurde. Verkleidung – lackiert. Tank – lackiert. Felgen – lackiert. Schwinge –  lackiert. Schutzbleche – ratet mal…


Ich möchte in diesem Post gar nicht so viel darüber schreiben, wie ich die Fotos gemacht habe – das wurde im letzten Post mit der Diavel schon ausreichend abgehandelt.


Die Pfütze vor den Materialbunkern der alten Gießerei wurde auch hier als wunderbarer Spiegel verwendet.

 
Das untere Bild gefällt mir besonders gut. Kai hatte mich auf diesen Durchbruch zwischen den beiden Hallen aufmerksam gemacht. Ein Blitz links, einer rechts oben auf die Rampe, unten in der Mitte hinter der Säule einen Blitz senkrecht nach oben, um den Durchbruch zu erleuchten.


Fazit: Auch hier vielen Dank an Kai, dass er seine Edelmaschine in diese überaus dreckige Halle gefahren hat. Das dürfte nach der Session einiges an Putzarbeit gegeben haben. Tolle Location, tolle Leute, tolle Bikes, viel Spaß gehabt!


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