“Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist so’n Depp mit seinem Bike!”

Das reimt sich nicht und ist auch nicht lustig, aber mir war gerade danach. Neulich habe ich eine Offroad-Fotosession mit meiner Tiger gemacht. Da ich auch mal Fahraufnahmen (wenn man sie so nennen möchte) von mir selbst haben wollte, bat ich meinen Freund Dennis darum, hinter der Kamera zu stehen. Somit ist dies ein ungewöhnlicher Post, denn die Fotos sind allesamt nicht von mir aufgenommen worden, sondern von Dennis. Danke nochmal für Deine Hilfe!

Was aussieht wie tiefster Wald ist in der Tat ein nur 30-40 m langer Trampelpfad in einem Miniatur-Wäldchen am Rand einer öffentlichen Grünfläche am Mittellandkanal. Ich hatte diesen Pfad beim Erkunden der Umgebung mal entdeckt und mir fiel sofort auf, wie dicht bewachsen alles aussah. Direkt drängte sich mir das Bild einer “grünen Hölle” auf, die es mit dem Moped zu erkunden gilt.

Das Shooting verlief recht unspektakulär. Dennis nutzte meine und seine Sony A7III, um mit zwei Objektiven gleichzeitig arbeiten zu können. Das gibt unheimlich viel Flexibilität hinsichtlich der Bildgestaltung im Sinne von Weitwinkel bis Closeups.

Ich bin mit der Tiger im Schritttempo so langsam wie möglich über den Trampelpfad gepöttert (quasi nur Standgas, ich war so langsam dass ich mit dem Vorderrad lenken und die Balance halten musste). Je langsamer ich fahren konnte, desto mehr Zeit hatte Dennis, um Bilder zu machen.

Nachdem ich ein paarmal den kleinen Weg rauf und runter gefahren bin, war genügend Material im Kasten und wir haben uns zum Abschluss des Shootings uns noch auf Spazierweg getraut, um ein paar kurze Fahraufnahmen zu machen. Hier mussten wir natürlich nun aufpassen, dass wir niemanden behinderten. Aber es war wenig los an dem Tag und so konnte ich auch diesen Weg ein paarmal auf und ab fahren.

Zugegebenermaßen sieht das nun schon weniger nach Dschungel aus denn nach urbaner Naherholung, aber da wir schomal da waren haben wir das auch noch schnell mitgenommen.

FAZIT: Gute Locations liegen manchmal so nahe! Wer mit offenen Augen seine Umgebung erkundet, findet auch an unüblichen Orten eine Möglichkeit, um ansprechende Motorradfotos zu machen.

 


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